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QUELECIA Filmtabletten 3X28 St

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Dieser Artikel ist rezeptpflichtig. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Rezeptes versandt werden kann.
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Details
PZN 19770019
Anbieter HORMOSAN Pharma GmbH
Packungsgröße 3X28 St
Packungsnorm N2
Darreichungsform Filmtabletten
Produktname Quelecia
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 10
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Einnahmezyklus: Täglich 1 Tablette für 28 aufeinanderfolgende Tage. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung wird am Tag nach der Einnahme der letzten Tablette aus der vorherigen Packung begonnen. Dieser Einnahmezyklus wird wiederholt, solange eine Empfängnisverhütung erwünscht ist.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Bei einer einmaligen vergessenen Einnahme sollte eine zweite Einnahme innerhalb von 12 Stunden erfolgen. Ist dies nicht möglich, treffen Sie zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen, z.B. Kondome und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da der Zeitpunkt der ersten Einnahme des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte dieser von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Allgemeine Dosierempfehlung (1.-28. Tag):
Frauen 1 Tablette 1-mal täglich immer zur gleichen Tageszeit, im Abstand von 24 Stunden
Dosierung bei Erbrechen und/oder Durchfall: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Schwangerschaftsverhütung
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.

Dienogest: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon).
Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.
Der Wirkstoff ist ein synthetisches Gestagen, das alleine oder in Kombination mit Ethinylestradiol zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt wird.
Außerdem kann er zur Behandlung von Regelproblemen, Akne und Endometriose bei Frauen verwendet werden.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette
3 mg Estradiol valerat
2,29 mg Estradiol
+ Lactose-1-Wasser
höchstens 50 mg Lactose
+ Maisstärke
+ Maisstärke, vorverkleistert
+ Povidon K25
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Macrogol 6000
+ Titandioxid
+ Talkum
+ Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
bezogen auf 1 Tablette
2 mg Estradiol valerat
1,53 mg Estradiol
2 mg Dienogest
+ Lactose-1-Wasser
höchstens 50 mg Lactose
+ Maisstärke
+ Maisstärke, vorverkleistert
+ Povidon K25
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Macrogol 6000
+ Titandioxid
+ Talkum
+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
+ Eisen(III)-oxid
bezogen auf 1 Tablette
2 mg Estradiol valerat
1,53 mg Estradiol
3 mg Dienogest
+ Lactose-1-Wasser
höchstens 50 mg Lactose
+ Maisstärke
+ Maisstärke, vorverkleistert
+ Povidon K25
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Macrogol 6000
+ Titandioxid
+ Talkum
+ Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
bezogen auf 1 Tablette
1 mg Estradiol valerat
0,76 mg Estradiol
+ Lactose-1-Wasser
höchstens 50 mg Lactose
+ Maisstärke
+ Maisstärke, vorverkleistert
+ Povidon K25
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Macrogol 6000
+ Titandioxid
+ Talkum
+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
+ Eisen(III)-oxid
bezogen auf 1 Tablette
+ Lactose-1-Wasser
höchstens 50 mg Lactose
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Poly(vinylalkohol)
+ Titandioxid
+ Macrogol 3350
+ Talkum
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Vorliegen oder das Risiko für eine venöse Thromboembolie
- Verschluss tiefer Gefäße durch Blutpfropf (tiefe Venenthrombose)
- Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
- Blutgerinnungsstörungen
- Größere Operationen mit Immobilisierung
- Vorliegen oder das Risiko für eine arterielle Thromboembolie
- Herzinfarkt, auch in der Vorgeschichte
- Angina pectoris
- Schlaganfall, auch in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Erhöhte Konzentration einer Aminosäure (Homocystein) im Blut
- Migräne
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit Gefäßveränderung
- Schwerer Bluthochdruck
- Schwere Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
- Schwere Lebererkrankungen
- Lebertumore
- Bösartige geschlechtshormonabhängige Tumore
- Nicht abgeklärte vaginale Blutungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Erwachsene ab 35 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
- Ältere Patienten: In dieser Gruppe darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Akne
- Ausbleibende Monatsblutung
- Brustbeschwerden
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Unregelmäßige Menstruation
- Zwischenblutungen
- Gewichtszunahme
- Pilzinfektion
- Infektion der Scheide und Schamlippen durch Pilze
- Appetitsteigerung
- Depression
- Depressive Verstimmung
- Störung des normalen Gefühlszustandes (Emotion)
- Schlaflosigkeit
- Vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust)
- Psychische Störung
- Stimmungswechsel
- Stimmungsschwankungen
- Benommenheit
- Migräne
- Hitzewallung
- Bluthochdruck
- Durchfall
- Erbrechen
- Anstieg der Leberenzyme
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Schwitzen (Hyperhidrose)
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Brustvergrößerung
- Brustschwellung
- Gewebsveränderungen in der Brust
- Veränderungen am Gebärmutterhals
- Gestörte Gebärmutterblutung
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
- Knoten in der Brust
- Verlängerte Monatsblutung
- Menstruationsstörungen
- Eierstockzyste (Ovarialzyste)
- Unterbauchschmerzen
- Monatsbeschwerden (vor der Regel)
- Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Gebärmutterkrämpfe
- Vaginale Blutungen
- Schmierblutungen
- Vaginaler Ausfluss
- Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Gewichtsabnahme
- Blutdruckveränderungen
- Muskelkrampf

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.